Ambulanz in Berlin

Ambulanz in Kiel

 

 

 

 

 

Zielgruppe

Beim Projekt der Sexualwissenschaftlichen Ambulanz der Universität Regensburg handelt es sich um ein kostenloses und anonymes Behandlungsangebot für Personen, die eine sexuelle Neigung zu Kindern verspüren und aus diesem Grund therapeutische Hilfe suchen. Im Rahmen der Therapie wird den betroffenen Männern Unterstützung angeboten, um sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen Kontakt oder indirekt durch den Konsum oder die Herstellung von kinderpornografischem Material zu verhindern.

Einbezogen in das Therapieprogramm werden konkret sowohl Personen, die bisher (noch) nicht übergriffig geworden sind, aber befürchten, sexuelle Übergriffe auf Kinder zu begehen,, als auch Männer, die bereits sexuelle Übergriffe auf Kinder begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden (noch) nicht bekannt sind. Darüber hinaus können Männer aufgenommen werden, die in der Vergangenheit wegen sexuellen Kindesmissbrauchs angezeigt und/oder rechtskräftig verurteilt wurden und eine gegebenenfalls gegen sie verhängte Strafe vollständig verbüßt haben – vorausgesetzt also, dass sie nicht mehr unter Aufsicht durch die Justiz stehen und somit alle rechtlichen Angelegenheiten abgeschlossen sind..

Teilnahmewillige Personen müssen bezüglich ihrer auf Kinder gerichteten sexuellen Impulse über ein Problembewusstsein verfügen und von sich aus therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, um keine sexuellen Übergriffe auf Kinder (mehr) zu begehen.

Grundsätzlich kommen Probanden aller Altersgruppen für die Behandlung infrage, also auch Jugendliche ab 16 Jahren, vorbehaltlich einer schriftlichen Zustimmung der Erziehungsberechtigten.